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QV Feier im Casino Frauenfeld

Samichlaus und Schmutzli überbrachten die Diplome

33 Lernende der Bäcker-Confiseurbranche konnten am Mittwochabend im Casino Frauenfeld ihren erfolgreichen Lehrabschluss feiern.

In seiner Begrüssung zeigte der Präsident des Thurgauer Bäcker-Confiseurverbandes, Urs Köppel Romanshorn, den jungen Berufsleuten mit einem Zitat von Stevie Wonder den Weg in die Zukunft auf: „Wir alle haben Talent; wie wir es nutzen, macht den Unterschied. Durch tägliches Training werdet ihr zum Champion. Sein Dank richtete sich an die Ausbildnerinnen und Ausbildnern, welche sich für den Berufsnachwuchs einsetzen. Nur mit motivierten und gutausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir täglich unsere Arbeit in den Betrieben leisten.

Sieben Diplome für hervorragende Leistung

In humoristischer Weise bestritten Samichlaus und Schmutzli, der scheidende Chefexperte Kurt Sprenger und Chefexpertin Detailhandel Lorena Mohn, die Übergabe der Notenausweise und Diplome. Gespannt warteten die festlich gekleideten Lernenden auf ihr Resultat. 6 Detailhandelsfachleute und 1 Detailhandelsassistentin traten zur Prüfung an. Alle schlossen ihre Lehrzeit erfolgreich ab. Yannic Lampert vom Kornhaus Vogelsang in Dussnang beendete seine Ausbildung zum Bäcker-Confiseur EBA mit der ausgezeichneten Note von 5.3. Als nächstes traten die 11 Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung Bäckerei-Konditorei EFZ auf die Bühne. Die Diplomplätze erreichten: 5.3 Luana Velten (Egli & Sprenger GmbH Wiezikon), Susanne Huber (Bäckerei-Konditorei Martin Bossard Balterswil), 5.4 Fabienne Keller (Lehmann Holzofenbeck AG Lanterswil), 5.5 Joyelle Creswell (Mohn AG Sulgen). In der Fachrichtung Confiserie erreichte von den 13 Kandidatinnen und Kandidaten Silas Bösch von der Confiserie Köppel AG in Romanshorn mit der Note 5.6 das Spitzenresultat. Gefolgt von Pascal Rutz (Creation Kölbener Horn) mit 5.3. Insgesamt traten 35 Bäcker-Konditor-Confiseur zur Prüfung an. Zwei schafften den Abschluss nicht. Die ganze Feier fand im würdigen Rahmen statt und wurde abgerundet mit einem feinen Nachtessen, sowie der Showeinlage der Dance Factory 4 You aus Romanshorn. Ein schöner Abend für Lernende, Eltern und Ausbildner um sich in gemütlicher Runde über das Ende der erfolgreichen Lehrzeit zu freuen.

Lehrmeister des Jahres 2016

Der Thurgauer Bäcker-Confiseurmeisterverband gratuliert
seinem Präsidenten
Urs Köppel
zur Auszeichnung
Lehrmeister des Jahres 2016
Bäcker-Konditor Confiseur

Swiss Skills 2016

Der Thurgauer Bäcker-Confiseurmeisterverband gratuliert
Frau Joyelle Creswell, Kradolf
zum
1. Rang Fachrichtung Bäckerei-Konditorei
ihre Ausbildung absolvierte sie bei
Mohn AG Bäckerei-Konditorei, Sulgen

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Medienbericht

Urs Köppel, Inhaber der Confiserie Köppel AG in Romanshorn, wurde zum „Zukunftsträger 2016 – Lehrmeister des Jahres“ in der Kategorie Bäcker-Konditor-Confiseur gewählt. „Urs Köppel ist es wichtig, dass seine Auszubildenden das volle Berufsspektrum und die Leidenschaft am Beruf mitbekommen. Er motiviert seine Lernenden, bereitet sie optimal auf das Berufsleben vor und gibt ihnen genügend Zeit zum Lernen“, begründet die Jury ihren Entscheid. Der Preis, dotiert mit 10’000 CHF, wird am Montag, 19. September, im Zürcher Kaufleuten verliehen.

Der Lernende Lukas Keller hat Urs Köppel für den Preis vorgeschlagen. „Der Preis ist für mich eine besondere Wertschätzung. Einerseits, weil mich mit Lukas Keller ein gestandener Berufsmann und gelernter Koch anmeldete, andererseits, weil die Ausbildung meine Herzensangelegenheit ist“, freut sich der Lehrmeister des Jahres Urs Köppel.

Die Berufsbildung ist ihm so wichtig, dass er sie für obligatorisch erklären würde: „Jeder soll zuerst einen Beruf lernen, damit jeder spürt, wie sich Schwielen an den Händen anfühlen und damit jeder weiss, woher der Franken kommt“, sagt Köppel. Zugleich appelliert er an das Engagement der Branche: „Alle Berufsleute sollen nach Möglichkeit Lernende ausbilden“. Köppel selbst hat schon neunzig Lernende ausgebildet und wirkt darüber hinaus bei überbetrieblichen Kursen und Qualifikationsverfahren mit.

Köppel verfolgt in seinem Betrieb einen klaren Ausbildungsplan. Ab der zweiten Arbeitswoche sind die Lernenden im Produktionsprozess integriert und übernehmen dort Verantwortung. Die Anforderungen steigen mit dem Fortschreiten der Lehre bis zur Kür, dem Schaustück am Ende der dreijährigen Ausbildung: „Das Schaustück erfordert Planung, Ideen und handwerkliches Geschick und auch den Mut, andere zu fragen, wenn man selber nicht weiterkommt“, würdigt Köppel das Projekt. Ihm bleibt es wichtig, den Lernenden das heute so reich vorhandene Wissen auf frische und attraktive Weise zu vermitteln.

Die Preise „Zukunftsträger – Lehrmeister des Jahres“ werden am Montag, 19. September 2016, ab 18 Uhr im Zürcher Theaterclub Kaufleuten verliehen. Mona Vetsch moderiert den Abend, an dem über 450 Gäste erwartet werden, und interviewt die Preisträger.

Rückblick Bodensee-Ring Treffen 2017

Das Bodensee-Ring Treffen ist eine Jahrzehnte lange Tradition der seeanliegenden Berufsverbände der Bäcker- Confiseur Branche. Es dient der internationalen Freundschaft rund um den Bodensee. Seit über 40 Jahren wird das Treffen im Ablöseverfahren abwechslungsweise von den Verbänden organisiert. Im Jahre 2016 durfte der Kanton Thurgau das letzte Mal das Treffen organisieren. Im Schloss Hagenwil bei Amriswil konnten wir mit einem bombastischen Fest eine tollen Eindruck für den Anlass hinterlassen. Es gab Komplimente von allen Seiten. Auch dieses Jahr hat man noch positiv darüber gesprochen.

Am 25. September 2017, in Baden-Württemberg wurde ein würdiger, fachlich interessanter Event durchgeführt. Mit einem sehr umfangreichen Programm zum Thema «Gelieren und Bindemittel» zelebrierte der Europa weit bekannte Meister-Konditor Matthias Mittermeier ein ungemein interessantes Seminar. Die Teilnehmer waren begeistert. Mit Degustationen und beispielhaften Rezepten überzeugte er die  anwesenden Unternehmer. Dabei erklärte er die verschiedenen Unterschiede der Gelier- und Bindemittel und  ihre Reaktionen sowie das Verhalten in den Produkten. (In der Beilage einige Bilder von der Dokumentation.)

Was mich dabei sehr bedrückt hat, ist dass von unseren Mitgliedern leider niemand anwesend war. Als Vertreter des TGBC war ich  allein auf weiter Flur. Dabei muss erwähnt werden, dass zu dieser Zeit die «Südback» in Stuttgart durchgeführt wurde. Auch von den Vorstandsmitgliedern konnte keiner dabei sein. Es ist bekannt, dass das Bodenseering-Treffen von Anfang an aus der Fachrichtung der Confiserie kam  und die Bäckereien es nicht kannten. Trotzdem, es ist immer ein sehr interessanter Event beider Fachrichtungen welcher die Kameradschaft der drei Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz fördert. Mein sehnlichster Wunsch ist es, wenn beim nächsten Treffen ein Handvoll aus dem Kanton Thurgau dabei sein könnten. Die Vergangenheit hat gezeigt wie fachliche Freundschaften über den Bodensee geknüpft werden können. Ich kann unseren Mitgliedern den Anlass bestens empfehlen. Für die Teilnahme im nächste Jahr bedanke ich mich heute schon im Voraus bestens.

Mit freundlichen Grüssen
Urs Köppel, Präsident TGBC